10.000 Schritte, gesundheitliche Aspekte

Nachdem ich gestern über das Projekt „10.000 Schritte“ berichtet hatte, hat mich das Thema nicht mehr losgelassen. Schließlich möchte ich möglichst schnell auf meine 10.000 Schritte kommen. Aus Motivationsgründen wollte ich dann doch noch etwas genauer wissen, wie sich die zusätzliche Bewegung gesundheitlich auswirkt. Also nochmal im Internet recherchiert und alles zusammengetragen. Und bevor einer meckert oder einzelne Wörter umdreht: Nein, ich bin kein Arzt und weiß auch nicht, ob das alles exakt so stimmt. Aber mein gesunder Menschenverstand sagt, dass Bewegung grundsätzlich gut tut und nicht schadet.

Hier das Ergebnis (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Bluthochdruck: Verschiedene Studien zeigen, dass Menschen, die sich viel bewegen, seltener einen Bluthochdruck entwickeln als Menschen, die sich wenig bewegen. In dem Artikel, den ich eben gelesen habe, wird aber zwischen systolischen und diastolischen Blutdruck unterschieden.
  • Demenz/Alzheimer: Das hatten wir gestern schon. 40 Jahre ungesunder Lebensstil können zur Folge haben, dass man 15 Jahre früher an Demenz erkrankt. Angeblich gibt es dazu auch eine Metastudie (Auswertung verschiedener Studien), die besagt, dass regelmäßige Bewegung das Demenzrisiko um ein Viertel und das Alzheimerrisiko um die Hälfte reduzieren kann. Angeblich genügen bereits 8 Kilometer pro Woche für diesen Effekt.
  • Depression/Stress: Bewegung fördert den Abbau des Stresshormons Adrenalin.
  • Diabetes: Der Mangel an Bewegung ist eine der Hauptursachen für einen Typ-2-Diabetes. Körperliche Aktivität senkt den Blutzuckerspiegel und verbessert die Insulinempfindlichkeit der Zellen.
  • Herzinfarkt: Bei regelmäßiger körperlicher Aktivität nimmt das Risiko angeblich um 35 Prozent ab.
  • Hormonausschüttung: Wird durch Bewegung stimuliert.
  • Osteoporose: Bei Osteoporose ist Bewegung zur Therapie unbedingt empfehlenswert, da körperliche Aktivität den Verlauf der Knochenstoffwechselstörung positiv beeinflusst.
  • Schlafstörungen: Regelmäßige Bewegung kann eine Alternative zu pharmazeutischen Schlafmitteln sein. Einfach vor dem zu Bett gehen einen Abendspaziergang machen.
  • Übergewicht und Fettleibigkeit: Eigentlich ganz einfach. Wird mehr Energie zugeführt als verbraucht, nehmen wir zu. Wird dagegen mehr Energie verbraucht als zugeführt, nehmen wir ab. Gehen und Laufen verbraucht Energie. Also …
  • Verdauungsprobleme: Durch Bewegung wird die Peristaltik (Muskelaktivität der verschiedenen Hohlorgane, hier Magen und Darm) angeregt.
  • Zeugungsunfähigkeit: Auch das hatten wir gestern schon. Weniger Bauchspeck (beim Mann) erhöht die Qualität der Spermien.

Besonders zur Vermeidung sogenannter Zivilisationskrankheiten scheint sich regelmäßige Bewegung also durchaus positiv auszuwirken. Übrigens: Es ist inzwischen kurz vor Mitternacht. Es ließe sich sicherlich noch viel mehr zum Thema sagen. Dennoch, für heute ist Schluss. Und ich werde vor dem Schlafengehen jetzt noch eine Runde ums Haus drehen … 😉 … Motivation zu 100 Prozent geglückt.

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