ElektrischenZahnbürste kaufen

Elektrische Zahnbürste kaufen

Ein gesundes strahlendes Lächeln und attraktive weiße Zähne, wer wünscht sich das nicht? Wenn Sie die notwendige Konsequenz, Geduld und Geschicklichkeit aufbringen, Ihre Zähne mit der Handzahnbürste ausreichend zu putzen, können Sie an dieser Stelle eigentlich schon aufhören zu lesen. Glückwunsch! Alle anderen sollten eine elektrische Zahnbürste zumindest in Erwägung ziehen. Alles Wissenswerte erfahren Sie in diesem Bericht. Zum Beispiel Infos zu den verschiedenen Putzsystemen und zur Ausstattung Ihrer zukünftigen Zahnbürste – zu Dingen, die Sie unbedingt brauchen und Spielereien, die schlicht überflüssig sind. Dazu ein Blick auf die „besten“ elektrischen Zahnbürsten.

Lohnt sich der Kauf einer elektrischen Zahnbürste?

Aus meiner Sicht zweifelsohne JA, unbedingt – sonst gäbe es diesen Artikel nicht. Wie schon angedeutet: Die richtige Putztechnik vorausgesetzt, ist es mit einer Handzahnbürste durchaus möglich die Zähne gründlich zu reinigen. Aber: Die wenigsten beherrschen die richtige Putztechnik. Oftmals wird viel zu stark aufgedrückt oder wild hin und her geschrubbt. Dafür ist die Putzdauer viel zu kurz. In einer schon etwas älteren Studie wurde eine durchschnittliche Putzdauer von gerade mal gut einer Minute gemessen. Unwahrscheinlich, dass sich daran Grundlegendes geändert hat. Dieses falsche Putzverhalten schädigt auf Dauer Zähne und Zahnfleisch.

Mit der elektrischen Zahnbürste ergibt sich die richtige Putztechnik dagegen fast von selbst. Sie reinigen Ihre Zähne

  • schneller
  • einfacher
  • gründlicher
  • bequemer

Ich persönlich finde, das Zähneputzen mit der Elektrischen macht einfach mehr Spaß und ist motivierender. Aber der Reihe nach …

Rundkopfbürste oder Schallzahnbürste – die Putzsysteme

Die erste Entscheidung beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste ist die Wahl des Putzsystems.

Grundsätzlich gibt es zwei Systeme:

  • Rotierende elektrische Zahnbürsten mit rundem Bürstenkopf
  • Schallzahnbürsten mit länglichem Bürstenkopf

Die klassische Rundkopfbürste reinigt die Zähne mit rotierenden Bewegungen – 2D. Einzelne Geräte kombinieren diese rotierende Bewegung zusätzlich mit einer pulsierenden Bewegung – 3D.

  • Vorteile: Ausgereifte Technik kombiniert mit günstigem Preis
  • Nachteile: Kleinerer Bürstenkopf, mit dem jeder Zahn einzeln gereinigt werden muss

Zahl der Rotationen: Je nach Modell zwischen 7.600 und 9.600 / Minute, Zahl der Pulsationen (wenn vorhanden): Zwischen 20.000 und 40.000 / Minute. Je höher die Zahl der Rotationen und Pulsationen, umso schneller bewegt sich der Bürstenkopf und umso effektiver ist die Reinigung.

Die Schallzahnbürste mit ihrem länglichen Bürstenkopf dagegen reinigt die Zähne mit sehr schnellen schwingenden Bewegungen.

  • Vorteile: Leichte Handhabung bei gutem Putzergebnis
  • Nachteile: Vergleichsweise teuer

Zahl der Schwingungen: Je nach Modell zwischen 16.000 und 40.000 / Minute. Auch hier gilt selbstverständlich – Je höher die Zahl der Schwingungen, umso schneller bewegt sich der Bürstenkopf und umso effektiver ist die Reinigung.

Die zum jeweiligen Putzsystem passenden Bürstenköpfe unterscheiden sich in Härtegrad, Form und Größe.

Streng genommen gibt es noch ein drittes System: Ultraschallzahnbürsten (manchmal werden auch normale Schallzahnbürsten fälschlicherweise als Ultraschallzahnbürsten bezeichnet). Diese schwingen bis zu 100 Millionen mal pro Minute. Das ist so schnell, dass Sie die Schwingungen gar nicht mehr spüren und es sich anfühlt als bewegt sich der Bürstenkopf überhaupt nicht. Zumindestens gewöhnungsbedurftig. Im schlimmsten Fall merken Sie noch nicht mal, wenn die Bürste kaputt ist. Da Ultraschallzahnbürsten auf dem Markt bisher kaum vertreten sind, selten verkauft werden und die Kritiken eher schlecht ausfallen, werde ich nicht näher auf das Thema eingehen. Vielleicht in einer späteren Version des Artikels. Spätestens sobald sich ein Produkt am Markt durchsetzt. Versprochen.

Putzwerkzeug – die Bürstenköpfe

Die Form der Bürstenköpfe ist in der Regel durch das Putzsystem vorgegeben: Schallzahnbürsten haben längliche Bürstenköpfe, die manchmal auch in unterschiedlichen Größen angeboten werden. Die klassische elektrische Zahnbürste dagegen hat runde Bürstenköpfe. Eine Besonderheit sind die länglichen TriZone-Bürstenköpfe von Oral-B, die ebenfalls auf die klassische elektrische Zahnbürste passen.

Harte Bürstenköpfe können das Zahnfleisch schädigen. Für empfindliches Zahnfleisch gibt es daher besonders weiche Bürstenköpfe („sensitiv“). Darüber hinaus gibt es Spezialbürsten, beispielsweise zur Reinigung der Zahnzwischenräume oder zur Entfernung von Verfärbungen. Und auch spezielle Bürstenköpfe für Kinder fehlen nicht.

Sinnvoll oder Spielerei – die Ausstattung

Auf die unterschiedlichen Putzsysteme und Bürstenköpfe sind wir bereits eingegangen. Hier nun ein Überblick über die weiteren Ausstattungsmerkmale:

Reinigungsmodi

Günstige Modelle bieten meist nur einen Reinigungsmodus. Dieser reicht in der Regel auch vollkommen aus. Zusätzliche Modi massieren das Zahnfleisch oder reinigen besonders sanft oder auch besonders gründlich und sollen so Zahnverfärbungen beseitigen. Ob Sie den Unterschied zwischen den einzelnen Modi tatsächlich spüren sei dahingestellt.

Meine Meinung: Mir genügt ein Modus. Ein zusätzlicher Sensitivmodus für sensible Zähne und empfindliches Zahnfleisch ist sicherlich sinnvoll. Einen Zungenreinigungsmodus (ja, den gibt’s tatsächlich) braucht kein Mensch. Oder?

Akku oder Batterie

Fast alle elektrischen Zahnbürsten sind inzwischen mit einem wiederaufladbaren Akku ausgestattet. Dabei lohnt es sich auf jeden Fall, auf die Leistungsfähigkeit des Akkus zu achten. Während manche Modelle bis zu drei Wochen durchhalten ohne auf die Ladestation zu müssen (bei 2x täglichem Zähneputzen von zwei Minuten), machen andere Geräte schon nach 3-4 Tagen schlapp. Zu Hause sicherlich nicht das große Problem. Auf Reisen genieße ich es aber, nicht immer ein Ladegerät mitnehmen zu müssen. Batteriegeräte, denen oft Ausdauer und Power fehlt, finden sich dagegen kaum noch.

Meine Meinung: Auf jeden Fall eine elektrische Zahnbürste mit möglichst leistungsstarkem Akku kaufen. Allen anderen fehlt der notwendige „Wums“.

Timer

Wie wir schon in der Einleitung gesehen haben: Der durchschnittliche Deutsche putzt zu kurz. Ein Timer hilft die optimale Putzzeit einzuhalten. Zwei bis drei Minuten sind der Standard. Manche Studien zeigen, dass es sogar sinnvoll ist, deutlich länger zu putzen – aber bitte nichts übertreiben. Einzelne Modelle bieten zusätzlich einen Intervalltimer. Dieser zeigt alle 30 oder 45 Sekunden durch ein leichtes Stottern, wann es Zeit ist, zum nächsten Kiefernquadranten zu wechseln.

Meine Meinung: Sinnvoll bis unverzichtbar.

Andruckkontrolle

Viele Patienten drücken die Bürste viel zu fest auf und schädigen damit Zähne und Zahnfleisch. Hier warnt die Andruckkontrolle rechtzeitig. Entweder durch kurzes Stottern und Aussetzen der Bewegungen oder durch Blinken einer Warnleuchte.

Meine Meinung: Unbedingt empfehlenswert. Bevorzugen Sie ein Modell mit Warnlicht, das ist nicht zu übersehen. Die Veränderungen der Putzbewegungen sind meist kaum wahrnehmbar.

Zusätzliches Display – SmartGuide

Ein zusätzliches Display, das man an den Badezimmerspiegel kleben kann, signalisiert die Putzzeit, den Anpressdruck und vieles mehr.

Meine Meinung: Ansichtssache. Schadet sicherlich nicht, muss aber auch nicht sein

Reinigung mit UV-Licht

Die UV-Reinigungstechnologie macht eine Vielzahl von Keimen auf dem Bürstenkopf unschädlich.

Meine Meinung: Verzichtbar, lassen Sie die Bürstenköpfe einfach an der Luft gut durchtrocknen, das hat den selben Effekt.

Zahnputz-Apps

Neuster Schrei sind Zahnputz-Apps für das Smartphone. Dabei werden die Daten über die Bluetoothschnittstelle auf das Smartphone übertragen. Dies erlaubt zusammen mit einer entsprechenden App ein komplett personalisiertes Mundpflegeprogramm.

Meine Meinung: Wer’s mag. Ich selbst habe keine Lust mit dem Smartphone durchs Badezimmer zu Laufen. Der Motivationseffekt durch die Aufzeichnung der Putzgewohnheiten ist aber sicherlich nicht zu vernachlässigen.

Elektrische Zahnbürsten – die wichtigsten Hersteller und Modelle

Zwei Hersteller dominieren ganz klar den deutschen Markt: Braun Oral-B und Philips.

Braun Oral-B

Braun Oral-B ist Marktführer für klassische elektrische Zahnbürsten mit rundem Bürstenkopf. Die Zahl der Modelle ist leider kaum zu überblicken und liegt im Moment bei gefühlt ca. 30 verschiedenen Geräten. Die Unterschiede sind allerdings marginal. Insgesamt verwirrt die Modellvielfalt mehr als sie hilft. Weniger wäre hier mehr.

Doch genug genörgelt: In unabhängigen Tests kann Oral-B immer wieder überzeugen. In den letzten 15 Jahren kamen die Testsieger aller sechs Tests der Stiftung Warentest stets aus dem Hause Braun.

Schauen wir uns die einzelnen Modellfamilien einfach mal genauer an:

Oral-B Vitality

Die Vitality ist eine einfache elektrische Zahnbürste ohne jeglichen Schnickschnack. Ein Putzmodus, das war’s. Weitere Ausstattung gibt’s nicht. Dass das nicht unbedingt negativ sein muss, zeigt der Testsieg im Test der Stiftung Warentest vom April 2013. Genau das richtige für alle, die „einfach“ nur putzen wollen. Mir persönlich ist die Reinigungsleistung aber zu schwach und auch eine Andruckkontrolle fehlt.

Die Vitality gibt es in drei verschiedenen Modellvarianten, die sich allerdings lediglich durch die mitgelieferten Bürstenköpfen unterscheiden: Vitality Precision Clean, Vitality Sensitive Clean und Vitality White and Clean. Eher also ein Marketing-Gag. Stecken Sie auf die Vitality Precision Clean einen Sensitiv-Bürstenkopf und schon haben Sie eine Vitality Sensitive Clean.

Oral-B PRO (früher Professional Care)

Die Oral-B PRO Modelle gibt es vom einfachen Einsteigermodell Oral-B PRO 600 bis hin zum absoluten Spitzenmodell Oral-B PRO 7000 in unterschiedlichsten Varianten. Grundlegende Regel: Je höher die Modellnummer, umso höher Leistung und Ausstattung. Besonders beliebte Modelle sind beispielsweise die Oral-B PRO 600, die Oral-B PRO 1000 und die Oral-B PRO 7000. Einige davon werden wir uns in der Rubrik „meine Favoriten“ noch genauer anschauen.

Oral-B Genius

Erst seit Sommer 2016 auf dem Markt sind die neuen Oral-B Premiummodelle Oral-B Genius 8000 und Oral-B Genius 9000. Highlight: Die erweiterte Oral-B Smartphone App mit Positionserkennung, die anzeigt, wo Sie wie lange geputzt haben.

Oral-B TriZone

Die Oral-B TriZone Modelle werden mit einem neu entwickelten länglichen Bürstenkopf ausgeliefert. Die TriZone-Modelle vereinen so das Gefühl einer Handzahnbürste mit der Reinigungskraft einer elektrischen Zahnbürste. Nach meinem Gefühl nicht der Erfolg, den Oral-B sich erhofft hat.

Oral-B Pulsonic

Zusätzlich zu den klassischen elektrischen Zahnbürsten mit rundem Bürstenkopf bietet Oral-B auch drei Schallzahnbürsten an: Die Pulsonic Slim, die Pulsonic (Standard) und die Pulsonic SmartSeries. Im Bereich der Schallzahnbürsten ist das Angebot aus dem Hause Braun also recht überschaubar. Dennoch konnte die Pulsonic Slim im Test der Stiftung Warentest vom Dezember 2013 überzeugen und belegte Platz 2.

Philips

Anders als Oral-B hat sich Philips ganz der Produktion moderner Schallzahnbürsten verschrieben. So ist es sicherlich nicht überraschend, dass die beste jemals durch Stiftung Warentest getestete Schallzahnbürste, die Sonicare Diamond Clean HX 9332/04 von Philips kommt. Insgesamt hat Philips an die 10 unterschiedliche Schallzahnbürsten im Programm. Hier die relevanten Modellreichen:

  • Philips Sonicare EasyClean
  • Philips Sonicare HealthyWhite
  • Philips Sonicare FlexCare
  • Philips Sonicare FlexCare Platinum
  • Philips Sonicare DiamondClean
  • Philips Sonicare für Kinder

Weitere Hersteller

Neben Oral-B und Philips gibt es elektrische Zahnbürsten von einer ganzen Reihe weiterer Hersteller. So zum Beispiel von AEG, Curaprox, EMAG, Panasonic, Sanitas, Waterpik und vielen mehr. Auch wenn die Modelle dieser Hersteller eher selten erhältlich sind, lohnt sich vielleicht der eine oder andere Blick. So hat mir beispielsweise die Panasonic EW1031 über viele viele Jahre treue Dienste geleistet und liegt in der Arbeit immer noch als Ersatzbürste in meiner Schreibtischschublade.

Meine persönlichen Favoriten

Klassische elektrische Zahnbürsten

  • Preis-Leistungs-Tipp: Oral-B PRO 1000
    Eine durch und durch solide elektrische Zahnbürste mit einem Reinigungsprogramm, Timer und sensitiver und optischer Andruckkontrolle – ca. 50,– Euro.
  • Ausstattungstipp: Oral-B PRO 7000
    Das Spitzenmodell von Oral-B inkl. Smart Phone App. 6 verschiedene Reinigungsprogrammen, SmartGuide, leistungsstarkem Akku und und und. Mehr geht nicht – ca. 130,– Euro.

Schallzahnbürsten

  • Preis-Leistungs-Tipp: Oral-B Pulsonic Slim
    Schallzahnbürste für Einsteiger in genialem schlanken Design, dass an eine Handzahnbürste erinnert – ca. 50,– Euro.
  • Ausstattungstipp: Philips Sonicare Diamond Clean
    Wie bereits beschrieben, die beste jemals getestete Schallzahnbürste mit umfangreicher Ausstattung und einem Akku, der bis zu 3 Wochen durchhält – ca. 140,– Euro.

In der nächsten Version des Artikels werde ich die einzelnen Modelle sicherlich noch genauer vorstellen. Jetzt ist es schon ziemlich spät in der Nacht und ich muss langsam in’s Bett … 😉 …

Meine Freundin verwendet übrigens seit gut einem Jahr die Oral-B PRO 1000 und ist damit absolut glücklich und zufrieden. Ich selbst bin seit langem Fan von Schallzahnbürsten und habe mir zu Weihnachten 2015 die Philips Sonicare Diamond Clean selbst geschenkt. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Preise – was kostet eine (gute) elektrische Zahnbürste?

Ganz grob gesagt: Elektrische Zahnbürsten gibt es zu Preisen zwischen 15,– und 200,– Euro. Günstig muss dabei nicht zwangsläufig schlecht sein. Das beweist der Testsieg der bereits erwähnten Vitality Precision Clean von Braun Oral-B. Allerdings würde ich, wie Sie auch meinen Favoriten entnehmen können, doch mindestens 50,– Euro in eine neue Zahnbürste investieren. Die bessere Reinigungsleistung und die umfangreichere Ausstattung wiegen die Mehrkosten aus meiner Sicht auf.

Denken Sie daran, dass zum Anschaffungspreis noch die regelmäßigen Kosten für die Ersatzbürstenköpfe kommen. Diese sind nicht ganz billig und können über die Lebenszeit der elektrischen Zahnbürste die Anschaffungskosten durchaus übersteigen. Ihre Zahngesundheit sollte Ihnen das aber Wert sein. Und wenn Sie überlegen, was eine einzige Zahnbehandlung, zum Beispiel eine neue Krone kosten kann … Von den Schmerzen und weiteren Unannehmlichkeiten mal ganz abgesehen.

Geprüft und für gut befunden – Elektrische Zahnbürsten im Test

Lange Zeit gab es kaum aktuelle unabhängige Tests zu elektrischen Zahnbürsten. Das hat sich inzwischen geändert. Gleich drei mal hat Stiftung Warentest in den letzten Jahren elektrische Zahnbürsten untersucht.

Hier die Testergebnisse von Stiftung Warentest seit dem Jahr 2011 im Überblick:

3/2016 – wird zeitnah ergänzt

12/2013 Elektrische Zahnbürsten: Schnelle Schrubber

Platz 1: Braun – Oral-B Professional Care 1000
Platz 2: Braun – Oral-B Pulsonic Slim
Platz 3: Philips – Sonicare EasyClean

Mehr Infos (kostenpflichtig) direkt im Heft 12.2013 der Stiftung Warentest.

4/2013 Elektrische Zahnbürsten: Billig schlägt teuer

Platz 1: Braun – Oral-B Vitality Precision Clean
Platz 2: Philips – Sonicare Diamond Clean
Platz 3: Curaprox – Hydrosonic Dental Care Set

Mehr Infos (kostenpflichtig) direkt auf der Webseite der Stiftung Warentest.

5/2011 Elektrische Zahnbürsten: Blitz­blank ab 30 Euro

Platz 1: Braun – Oral-B Triumph 5000 – Nachfolger ist die Oral-B PRO 5000
Platz 2: Braun – Oral-B Professional Care 500 – Nachfolger ist die Oral-B PRO 600
Platz 3: Philips – Sonicare CleanCare

Mehr Infos (kostenpflichtig) direkt auf der Webseite der Stiftung Warentest.

Keinen Test im eigentlichen Sinn stellt die Amazon-Verkaufshitparade dar. Dennoch ist es interessant, welche elektrische Zahnbürste andere Kunden gekauft haben und welche Erfahrungen sie mit dem jeweiligen Gerät gemacht haben.

Die Neue – Wo kaufen?

Wenn Sie eine umfassende Beratung benötigen, kaufen Sie Ihre neue elektrische Zahnbürste am besten im Fachgeschäft. Obwohl auch dort Beratung manchmal Glückssache ist. Deutlich günstiger sind die Geräte in aller Regel im Internet. Zum Beispiel bei Amazon. Wenn Sie sich also bereits vorab informiert haben (schließlich haben Sie bis hierher durchgehalten), können Sie im Web beruhigt zuschlagen.
Auch die großen Drogeriemarktketten bieten, teils unter eigenem Namen, elektrische Zahnbürsten an.

Eine elektrische Zahnbürste aus der Sonderaktion beim Discounter wie Aldi, Lidl und Co. mag auf den ersten Blick besonders günstig und verlockend erscheinen. Bedenken Sie aber: Dringend benötigte Ersatzbürsten können Sie unter der Zeit nicht nachkaufen. Und die Standardbürsten der Markenhersteller passen meist nicht. Also entweder gleich einen entsprechenden Vorrat für mindestens ein Jahr mitkaufen oder Finger weg.

Nachkauf der Bürstenköpfe

Denken Sie daran: Die Bürstenköpfe müssen regelmäßig ersetzt werden. Spätestens nach 3 Monaten. Die Reinigungsleistung lässt deutlich nach und kaputte Borsten können das Zahnfleisch schädigen. Stehen die Borsten bereits in wild in alle Richtungen ab, ist ein neuer Bürstenkopf längst überfällig. Und auch nach Krankheiten sollten Sie den Bürstenkopf wechseln, um sich nicht stets auf’s neue zu infizieren.

Manche Bürstenköpfe haben übrigens sogenannte Indikatorborsten. Diese verblassen nach einiger Zeit und zeigen so an, wenn die Bürste ausgetauscht werden sollte.

Bürstenköpfe für klassische Oral-B Zahnbürsten

  • Oral-B Precision Clean – Standard für die gründliche Reinigung
  • Oral-B Sensitive – weichere Borsten für besonders sanfte Reinigung
  • Oral-B CrossAction – die Innovative mit im 16-Grad-Winkel angeordnete Borsten
  • Oral-B 3D White – für besonders weiße Zähne
  • Oral-B Tiefen-Reinigung – mit längeren MicroPulse Borsten für die Reinigung der Zahnzwischenräume
  • Oral-B TriZone – länglich, für ein Putzgefühl wie bei der Handzahnbürste
  • Oral-B Stages Power – speziell für Kinder

Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe von Spezialbürstenköpfen.

Bürstenköpfe für Oral-B Schallzahnbürsten

Bürstenköpfe ist etwas übertrieben. Für die Oral-B Schallzahnbürsten gibt es nur einen Bürstenkopf:

  • Oral-B Pulsonic

Bürstenköpfe für Philips Schallzahnbürsten

Die Philips Ersatzbürstenköpfe für die aktuellen Modelle gibt es meist in zwei Größen – Standard und Mini

  • Philips ProResults Standard und ProResults Mini
    Standardbürstenkopf für die meisten Philips Schallzahnbürsten
  • Philips Sensitive Standard und Sensitive Mini – mit besonders weichen Borsten
  • Philips DiamondClean Standard und DiamondClean Mini
    Standardbürstenkopf für die Philips DiamondClean-Modelle
  • Philips InterCare – zur Zahnzwischenraumreinigung

Dazu gibt es noch Bürstenköpfe für ältere Modelle.

Bürstenköpfe für die Philips Sonicare For Kids

  • Philips Sonicare For Kids Standard und Sonicare For Kids Mini

Und sonst? – Professionelle Pflege von Zähnen und Zahnfleisch

Abschließend noch ein paar Tipps zur Mundhygiene:

  • Lesen Sie die Gebrauchsanweisung zu Ihrer neuen elektrischen Zahnbürste gewissenhaft.
  • Egal ob Handzahnbürste oder die elektrische Variante, entscheidend ist die richtige Putztechnik. Im Internet, besonders auf YouTube, gibt es jede Menge gute Videos zu diesem Thema.
  • Noch besser: Lassen Sie sich den Umgang mit der elektrischen Zahnbürste von Ihrem Zahnarzt zeigen.
  • Putzen Sie 2x täglich je zwei Minuten. Mindestens! Putzen Sie die Zähne nicht direkt im Anschluss an die Mahlzeiten. Insbesondere, wenn Sie beispielsweise saures Obst gegessen haben. Warten Sie besser eine halbe Stunde.
  • Achten Sie auf eine nicht zu aggressive Zahnpasta. Besonders manche Zahnweißpasten können die Zähne schädigen.
  • Zähneputzen alleine ist nicht genug: Nur 70 % der Zahnoberfläche erreichen Sie mit der Zahnbürste. Verwenden Sie für die Reinigung der Zahnzwischenräume regelmäßig Zahnseide und/oder Interdentalbürstchen auch Zahnzwischenraumbürsten genannt.
  • Auf der Zunge können sich übel riechende Bakterien ansiedeln. Diese können Sie mit einem Löffel oder einem speziellen Zungenreiniger leicht entfernen.
  • Last but not least: Gehen Sie regelmäßig zum Zahnarzt und nutzen Sie die Möglichkeit zur kostenlosen Vorsorgeuntersuchung.
  • Und auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung ist zu empfehlen.

Dieser Beitrag ist ein Service meiner Partnerseite Zahn und Bürste – dort finden Sie jede Menge weiterer Informationen und umfangreiche Beschreibungen fast aller erhältlichen elektrischen Zahnbürsten.